Der Schulstandort der Marien-Grundschule Tirschenreuth besteht seit Mitte der 1950er-Jahre. Nach der Erstinbetriebnahme des Gebäudekomplexes im Januar 1955 wurde die Anlage zwischen 1994 und 2000 grundlegend modernisiert und an zeitgemäße schulische Anforderungen angepasst.
Vor dem Hintergrund des künftig geltenden Rechtsanspruchs auf eine ganztägige Betreuung von Kindern im Grundschulalter entsteht zusätzlicher Raumbedarf. Dieser soll durch die Umnutzung des unmittelbar benachbarten, derzeit ungenutzten ehemaligen Feuerwehrgerätehauses gedeckt werden.
Zur Klärung der räumlichen, funktionalen und baulichen Möglichkeiten beauftragte die Stadt Tirschenreuth in den Jahren 2023/2024 eine Machbarkeitsuntersuchung. Ziel war es, zu prüfen, ob der erforderliche Flächenbedarf innerhalb der vorhandenen Struktur realisierbar ist und wie eine Einbindung des Bestandsgebäudes in den Schulkomplex erfolgen kann. Dabei verfolgt die Stadt das Leitbild, bestehende Bausubstanz möglichst ressourcenschonend weiterzuverwenden.
Die Planung hat sich an Grundsätzen des nachhaltigen Bauens zu orientieren. Hierzu zählen insbesondere der Einsatz ökologischer Baustoffe, ein wirksamer Wärme- und Hitzeschutz, ein natürliches Lüftungskonzept ohne technische Lüftungsanlagen sowie ein zukunftsfähiges Energiekonzept unter Einbindung des bestehenden Schulgebäudes. Insgesamt ist eine wirtschaftliche, zweckmäßige und nutzerorientierte Planung anzustreben.
Projektdaten | |
Bauherr | Stadt Tirschenreuth |
Ausführung | 2026 |
Leistung | Beauftragung stufenweise |
Brutto Fläche | m² |
Architekt | Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth | Würzburg |
Visualisierung | Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth | Würzburg |
